Die Gemäldegalerie
Die Gemäldegalerie

Ausdruck des Repräsentationsstrebens

Das Repräsentationsstreben der Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt war die Grundlage für den Reichtum der Sammlungsbestände auf der Heidecksburg. Seit dem 17. Jahrhundert angelegt, boten sie den Rahmen einer zeremoniellen Zurschaustellung, die im Mittelpunkt des höfischen Lebens stand. So entstand bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein Bilder- und Kupferstichkabinett.

Im Jahre 1794 beschrieb F. Kämmerer in dem von Wieland herausgegebenen „Teutschen Merkur“ erstmals die Gemäldesammlung des Schlosses Heidecksburg.

Die Ausstellungsräume

Heute bilden Werke des 18. und 19. Jahrhunderts den Schwerpunkt der Gemäldesammlung, die im Obergeschoss des Südflügels präsentiert wird. Diese Räume wurden bis 1890 vom Fürsten Georg genutzt. An diese Zeit erinnert der aufwändig restaurierte „Blaue Salon“ im neoklassizistischen Stil der Zeit um 1870. Bedeutende Maler sind hier vertreten, darunter:

  • Justus Junker,
  • Johann Alexander Thiele,
  • Johann Christoph Morgenstern,
  • Ferdinand Kobell,
  • Carl Hummel und
  • Caspar David Friedrich.

Den Abschluss des Rundgangs bildet ein Kabinett, in dem Gemälde, Plastiken und Grafiken aus dem Sammlungsbereich „Zeitgenössische Kunst nach 1945“ präsentiert werden.

Seit dem Jahr 2008 ist der Allendorfer Altar, der älteste thüringische Schnitzaltar aus der Zeit nach 1390, in der Gemäldegalerie ausgestellt.

 


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Buchtipp

Buchcover: Schloss Heidecksburg. Die Sammlungen

Schloss Heidecksburg.
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