Die Porzellangalerie
Die Porzellangalerie

Das weiße Gold aus Thüringen

In der ehemaligen „Großen Hofstube“ unmittelbar im Eingangsbereich der Heidecksburg eröffnet sich dem Besucher die Welt des „weißen Goldes“ mit charakteristischen Porzellanen aus der umfangreichen Sammlung des Museums. Seit 1762 werden in Volkstedt und ab 1832 in anderen Manufakturen des ehemaligen Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt Porzellane gefertigt. Als Erfinder des Porzellans in Thüringen gilt Georg Heinrich Macheleid. Prunkvolles Tafelgeschirr des Rudolstädter Hofes, bürgerliche Kaffee- und Teeservice, Raritäten an detailliert gefertigten Figuren und aufwendig gestalteten Gefäßen geben die künstlerische Eigenart des Thüringer Porzellans wieder.

Die Schwarzburger Werkstätten

Vor allem anspruchsvolle Figuren und Gruppen der 1909 gegründeten „Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst“ finden große Beachtung, darunter Modelle namhafter Künstler wie Ernst Barlach und Gerhard Marcks. Ob humorvoll, verspielt oder expressiv – jede dieser Schöpfungen leistete Anfang des 20. Jahrhunderts einen wesentlichen Beitrag zur Erneuerung der Porzellankunst.

 


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