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Ein Prunkschlitten als Leihgabe nach Dresden

23.08.2019

Insgesamt vier prunkvolle Renn- oder Schellenschlitten haben sich im Bestand der Waffensammlung erhalten und sind aussagekräftige Belege für die erstaunlich aufwendige Festkultur am Rudolstädter Hof. Die ausschließlich für das Vergnügen gefertigten Schlitten wurden vermutlich zu einem bedeutenden Anlass angschafft, vermutlich 1744 als Johann Friedrich von Schwarzburg-Rudolstadt die Regierung antrat und im gleichen Jahr Bernhardine Christine Sophie von Sachsen-Weimar heiratete. Nach einem Archivbeleg ist bekannt, dass 1748 mindestens 17 Schlitten zu einer winterlichen Ausfahrt besetzt waren. Ebenso bekannt sind die an mittelalterliche Ritterturniere erinnernde winterliche Vergnügungen, bei denen die kostümierten Damen des Hofes mit angelegter Lanze einen Kranz oder Ring zu treffen hatten, der an einem Seil zwischen zwei Stangen angebracht war.

Ab dem 30. August 2019 ist der prunkvoll gearbeitete Carousellschlitten aus dem 18. Jahrhundert im Verkehrsmuseum Dresden in der Sonderausstellung "Von Prunk­gon­deln, Pracht­kut­schen und Pfer­de­äp­feln. Unterwegs zur Jahr­hun­der­thoch­zeit 1719" zu sehen.


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