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Epitaph für einen Hofnarren von Alfred Traugott Mörstedt, 2001

Das großformatige Werk führt den gesamten Kosmos von Bildfindungen und grafischer Finesse von Alfred Traugott Mörstedt (1925-2005) vor Augen. In einer sich verdichtenden Struktur von Schraffuren, Schachbrettmustern, Punkten und Lineaturen begegnen Fische, Fähnchen und Standarten. Wie ein Nebel überzieht ein rosa Schleier das Bild. Alfred T. Mörstedt WVZ Nr. 20-224 Epitaph für einen Hofnarren Mischtechnik 2001Doch fest in seinem äußeren Umriss füllt das Epitaph den Bildraum aus und zeigt anstelle einer Inschrift das bunte, wechselvolle und närrische Leben in allen Farben und Schattierungen. Beruhigt und konzentriert erscheint eine hellere Fläche im Zentrum des Epitaphs, deren Kern wiederum eine zweigeteilte Kreisform in Rot und Grün darstellt – der Nabel und Ursprung alles Denken und Handels des Narren.

Eine umfassende Werkschau zum 90. Geburtstag von Alfred Traugott Mörstedt ist vom 5. September 2015 bis zum 28. Februar 2016 in der Gewölbehalle des Residenzschlosses Heidecksburg zu sehen.

Führung am Sa 19. Dezember 2015 um 16.00 Uhr

 

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Buchcover: Schloss Heidecksburg. Die Sammlungen

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