Archiv

Florentiner Marmor oder Ruinenmarmor

In diesem hat die Natur in unzähligen Variationen die menschliche Phantasie anregende Bilder geschaffen. Florentiner Marmor gehörte zu den begehrten Objekten von Wunderkammern und Kunst- und Naturalienkabinetten des 17. und 18. Jahrhunderts. Entstanden ist er durch die gegenseitige Verschiebung von Bruchstücken eines durch Eisenhydroxidlösungen ungleichmäßig, trümmerförmig gefärbten Kalksteins. Florentiner Marmor oder Ruinenmarmor


Geschliffene 3 mm starke Platte, aufgesetzt auf Tonschiefer und eingefasst in schwarzen Marmor, 16,3 x 24 cm. Rechte obere Ecke schadhaft. Aus dem frühen Bestand (18. Jh.) des „Fürstlichen Naturalienkabinetts zu Schwarzburg-Rudolstadt“, verzeichnet im systematischen Katalog von 1861 unter: „I. Classe. Erdige Fossilien. VI. Kalk-Geschlecht. 146. Kallkstein“. Herkunft: Italien.

Zurück zur Archiv-Übersicht


Buchtipp

Buchcover: Schloss Heidecksburg. Die Sammlungen

Schloss Heidecksburg.
Die Sammlungen

Mehr

© 2009-2019    Thüringer Landesmuseum Heidecksburg Schlossbezirk 1 07407 Rudolstadt