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Lachender Chinese von Hugo Meisel, 1923

Die Volkstedter Porzellanfabrik erhielt 1921 hohe Anerkennung für 16 großplastische Porzellanfiguren von überraschender Lebendigkeit und Größe, die im neu eröffneten Porzellanpalais zur Leipziger Frühjahrsmesse präsentiert wurden.Lachender Chinese, 1923 Sie gelten als Sonderleistung technischer Kunstfertigkeit dieser Zeit. Die herausragenden Thüringer Künstler Hugo Meisel (1887-1966) und Arthur Storch (1870-1947) lieferten Modelle, von denen nicht mehr als 5 Exemplare ausgeformt wurden.

Der „Lachende Chinese“ von Hugo Meisel (1923) wird dieser Reihe zugeordnet und seit Juni 2008 als Rarität in der Porzellanausstellung im Schloss Heidecksburg präsentiert. Er ist eine dekorative Figur mit groteskem Humor, die Lebensfreude ausstrahlt und Meisels künstlerische Arbeiten charakterisiert. Man erkennt Liebe zum Detail sowie einen spielerischen und ebenso kapriziösen Umgang mit dem Werkstoff Porzellan. Hugo Meisel lebte bis zu seinem Tod 1966 in Rudolstadt und war von 1950 bis 1959 Direktor der damaligen Staatlichen Museen Heidecksburg.

 

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Buchcover: Schloss Heidecksburg. Die Sammlungen

Schloss Heidecksburg.
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