Fabrikgebäude der Porzellanfabrik Ackermann & Fritze,
 um 1930

Aktuelles

Nachlass des Porzellanmalers Max Müller übernommen

23.09.2020

Seit zwei Wochen befindet sich als Dauerleihgabe in den Beständen des Museums ein Konvolut an Porzellanen sowie Zeichnungen und Dokumenten, die im Zusammenhang mit der Rudolstädter Porzellanfabrik Ackermann & Fritze stehen. Der Porzellanmaler und Betriebsleiter Max Müller (1893-1968) vererbte all seine persönlichen Dinge dem kürzlich verstorbenem Sohn Peter Müller (1927-2020). Die jetzigen Erben signalisierten großes Interesse, dieses Konvolut für die Zukunft an einem Ort aufzubewahren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Wir halten es für wichtig, dieses Erbe zu erhalten und so sind wichtige Belege zur Geschichte der Firma, die zunächst von Ost nach West in Höhr-Grenzhausen sichergestellt waren, jetzt wieder an seinem Ursprungsort zurück.

Das Fabrikgebäude ist, obwohl erneuert, auch heute noch nach der ersten Brücke in der Breitscheidstraße 118 (DRK-Gebäude) gut erkennbar. 1908 gründeten Arthur Ackermann und Edmund Fritze die gleichnamige Fabrik. 1945 wurde Max Müller zum Betriebsleiter ernannt. Er entschied 1950 wegen der für ihn unzumutbaren gesellschaftlichen Verhältnisse nach Westdeutschland umzusiedeln. Modelle übernahm 1951 die Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur und seit 2001 werden Figuren in Sitzendorf ausgeformt, diese mit zwei Marken gekennzeichnet: der Sitzendorfer und mit dem AF unter Krone für Ackermann & Fritze.


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