Misrach-Amulett,
 TLMH Inv.Nr. S 36

Aktuelles

Novemberpogrome 1938

09.11.2018

Dieser Tage jähren sich die Novemberpogrome von 1938 zum 80. Mal, in deren Zusammenhang auch jüdische Männer aus Rudolstadt inhaftiert und in das Konzentrationslager Buchenwald gebracht wurden. Unter ihnen war Karl Kehrmann, dessen Familie schon zuvor Schikanen und den Boykott des Lebensmittelladens in Rudolstadt-Schwarza erleben musste. Nach seiner erneuten Verhaftung 1940 und einem zwölfmonatigen Gefängnisaufenthalt in Magdeburg wegen „Hochverrats“ brachte man ihn wieder nach Buchenwald. Er wurde für Menschenversuche missbraucht und am 27. März 1942 ermordet. Aus seinem Besitz stammt das abgebildete Misrach-Amulett, das dem Museum von seiner Tochter übergeben wurde. Solch eine kunstvoll gestaltete Zeichnung auf Papier wird verwendet, um in einem Raum die Gebetsrichtung nach Osten gen Jerusalem hervorzuheben.


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