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Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld von Johann Christoph Morgenstern, 1740

Seit Oktober 2015 kann ein bislang in Rudolstadt unbekanntes Gemälde mit einer frühen Ansicht der Residenz in der Gemäldegalerie des Schlosses bewundert werden. Es befand sich seit Jahren im Depot des Staatlichen Museums Schwerin und wurde durch Zufall bei Recherchen zu historischen Ansichten Rudolstadts entdeckt. Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld von Johann Christoph Morgenstern, 1740 (Leihgabe: Staatliches Museum Schwerin)Bei dem als Briefboten dargestellten Jungen handelt es sich um Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1737-1815), der sich im Laufschritt auf dem Weg von Saalfeld nach Rudolstadt befindet. Aus Rudolstädter Sicht ist das auf 1740 datierte Gemälde von besonderem Interesse, da im Hintergrund über der minutiös ausgeführten Darstellung der Altstadt die nach dem Brand von 1735 neuerbaute Heidecksburg zu sehen ist. Nachforschungen ergaben, dass dieses Gemälde vom Rudolstädter Hofmaler Johann Christoph Morgenstern (1697-1767) stammt und von ihm in seinem Malertagebuch als „Printz Fritzgen als Läuffer“ benannt wurde. Das Gemälde ist eine befristete Leihgabe und kehrt in fünf Jahren nach Schwerin zurück.

Bildrechte: bpk / Staatliches Museum Schwerin

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Buchcover: Schloss Heidecksburg. Die Sammlungen

Schloss Heidecksburg.
Die Sammlungen

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