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Ausstellungsvorschau

Vorfreude ist die schönste Freude

Wir sind stetig dabei, neue spannende Ausstellungen und Themen für Sie zu erarbeiten und hoffen sehr, Sie auch in unseren kommenden Sonderausstellungen als Gast begrüßen zu dürfen!

2022 | Arthur Storch (1870 – 1947)

Ein Blick auf sein vielfältiges Schaffen | 11. März bis 28. August 2022

Ausstellung in der Porzellangalerie der Heidecksburg

Mit dieser Sonderausstellung möchten wir Einblick in das vielfältige Schaffen des Bildhauers Arthur Storch geben. Er wurde 1870 in Volkstedt geboren und lernte mit 16 Jahren Modelleur in der Aeltesten Volkstedter Porzellanfabrik. Von 1897 bis 1903 studierte Storch an der Müncher Akademie. Nach Abschluß des Studiums arbeitete der begabte Bildhauer freischaffend u.a. in Hamburg und München. Es entstanden bedeutende Plastiken im öffentlichen Raum, u.a. der Delphinbrunnen aus Bronze in München, eine Portalfigur der Heiligen Elisabeth aus Sandstein in Aschaffenburg sowie einen Marmorbrunnen und ein großes Figurenfries im Wiesbadener Kurhaus. Zur Eröffnung des Münchner Zoos entwarf er elf modern stilisierte Bronzemedaillen. 1920 kehrte er nach Volkstedt zurück und arbeitete für die Aelteste Volkstedter Porzellanfabrik. Zwischen 1914 und 1936 wurden in den Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst Unterweißbach 120 Modelle von Arthur Storch ausgeformt. Besonders große Anerkennung erhielt der kreative Künstler 1921 für seine Mitarbeit an der Ausgestaltung des »Porzellan-Palais« im Jahr 1921. Um die 100 Exponate, beispielhafte Objekte als Leihgaben aus den Sammlungen Grambeck (Hamburg) und Käte Rolle (Rudolstadt), zeigen das Lebenswerk des vielseitigen Künstlers.

2022 | Das Glas der Schwarzburger

Rudolstadt – Glas schützt | 6. Mai bis 3. Oktober 2022

Sonderausstellung im Grafischen Kabinett und in der Lengefeld`schen Stube der Heidecksburg

2018 startete ein zunächst dreijähriges Projekt »Die Glasbestände der schwarzburgischen Residenzen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert«. Im Mittelpunkt steht die Erforschung von historischen Glasobjekten, die zwischen 1600 und 1800 auf dem Gebiet der Grafen bzw. Fürsten von Schwarzburg in Thüringen hergestellt, gehandelt, gekauft und genutzt wurden. Glas führt einen produktiven Trialog zwischen Geisteswissenschaften, Museum und Naturwissenschaften. Das Forschungsprojekt beruht auf der Kooperation zwischen der Justus-Liebig-Universität Gießen und der TU Bergakademie Freiberg.
Sonderausstellungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten an vier Orten in Thüringen, in Sondershausen, Frankenhausen, Arnstadt sowie Rudolstadt, zeigen die Ergebnisse des umfangreichen Projektes auf und entführen Besucher in eine Welt mit Kreationen aus diesem zerbrechlichen, höchst empfindlichen Material.