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Ausstellungseröffnung im Beisein der Nachkommen von Arthur Storch

Vergangenen Freitag eröffneten wir in der Porzellangalerie die Ausstellung "Arthur Storch (1870-1947). Ein Blick auf sein vielfältiges Schaffen". Bis 28. August diesen Jahres wird erstmalig das Lebenswerk mit Arbeiten aus dem Bestand des Museums, Leihgaben aus Privatbesitz, vor allem der Enkeltochter Käte Rolle (Rudolstadt), des Sammlers Joachim Grambeck (Hamburg), und dem Museum für Angewandte Kunst in Gera präsentiert.

Die Ausstellungseröffnung zeigte, dass es sich hier um weit mehr als ein kulturell bedeutendes Ereignis für die Porzellanwelt handelt – um eine Wiederentdeckung. „Arthur Storch war & ist eine Koryphäe – eine ganz besondere Persönlichkeit. Kein anderer in Volkstedt tätiger Modelleur kann auf ein solch umfangreiches und von Erfolg gekröntes Schaffen zurückblicken“, teilt Jeanette Lauterbach mit, die jetzt ein Jahr lang diese Ausstellung vorbereitet hat. Storch stammt aus Volkstedt, lebte und wirkte in zwei der bedeutendsten deutschen Städten, in München und Hamburg, schuf Werke in zahlreichen deutschen Städten und kehrte in seine Heimat zurück. Dort trug er wesentlich zum Ruf der Schwarzburger Werkstätten bei.

Zur Sonderausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Die Publikation zum Leben und Werk von Arthur Storch wird am 15. Mai 2022 zum Internationalen Museumstag vorgestellt.

Weitere Informationen unter Pressemitteilungen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt